PM-Gottesdienst, 18. August 2018

Wenn Gott unsere Spielregeln bricht

Der diesjährige PM-Special wurde geprägt durch gutes Wetter, viele Besucher und eine tolle Atmosphäre. Bereits vor dem eigentlichen Start wurde fleissig grilliert. Die Gäste liessen es sich schmecken. Der Referent David Ohnemus berichtete über eine Situation, in der Jesus sich über die Kaltherzigkeit der Gläubigen aufregte. Er forderte so die Leute heraus über ihr eigenes Handeln nachzudenken. Nach einer Stunde Pause startete der Worshipteil. Der von Jung und Alt rege genutzt wurde, und dabei eine friedvolle Stimmung verbreitete. So fand der Abend zu einem schönen Ende.


Godi-Conference

Amriswil (idea) - Mit enormem Aufwand hat das junge Team, das sonst einmal pro Monat einen Abendgottesdienst in Amriswil gestaltet, eine dreitägige Konferenz mit "Speakern, Bands und Food" auf die Beine gestellt - die GODI Conference. Es kamen mehrere hundert Teenager und junge Erwachsene aus der Region. Matthias 'Kuno' Kuhn und Remy Hangartner forderten mit ihren Botschaften heraus, umzukehren und das Leben mit Gott neu zu beginnen. Wie Teamleiter Dave Ohnemus sagte, war es schon am ersten Abend bewegend, wie weit über 100 Jugendliche ihr Leben neu oder erneut in die Hand Gottes legten. Weitere Höhepunkte bildeten ein Strasseneinsatz mit Musikern aus den USA sowie Konzerte mit den Bands "Adams Wedding" und "Trinity".

 

Neuland im Oberthurgau

Während die Woche zuvor Isabelle Noth, Professorin an der theologischen Fakultät Bern, in einem Interview mit Radio SRF meinte, man müsse wohl anerkennen, dass das, "was evangelikale Gruppierungen leben und uns vorzeigen, ebenfalls christlich ist", geht die kirchliche Basis im Oberthurgau längst einen Schritt weiter. Am Sonntagmorgen, eingebettet in die Jugendkonferenz des GODI, wurde zu einem Gottesdienst eingeladen, der die üblichen Grenzen der Generationen und Denominationen sprengte.

 

20 Kirchen machten mit

Rund 20 Kirchen im Oberthurgau standen hinter der Einladung zum Gottesdienst, davon waren fast zur Hälfte reformierte Kirchgemeinden. Das gab es so auch im Thurgau noch nie. Das Pentorama, der Stadtsaal von Amriswil, platzte aus allen Nähten. Über 900 besuchten den gemeinsamen Gottesdienst, während für Kleinkinder und Kinder ein Parallelprogramme organisiert wurde. Die Feier war für Alte und Junge, für Freikirchler und Landeskirchler gestaltet worden, wenn auch die freikirchliche Lobpreiskultur prägend war. Doch immer dann, wenn die grosse Band zu einem älteren Lied ansetzte, schwoll der Chorgesang hörbar an und alle "Herzen jauchzten dem grossen Herrscher" zu.

 

Generationen-Stube

In der "Generationen-Stube" lud der Amriswiler Pfarrer Markus Keller vier junge Erwachsene und vier ältere Personen zu sich aufs Sofa zum Austausch. Dabei äusserten die Jungen ihre Wertschätzung für die Erfahrung und den Rat der Alten. Beten, Bibel lesen, den Glauben leben und den Kindern weitergeben ist der Auftrag der Eltern. Die unbekümmerte Leidenschaft der Jungen braucht es wiederum, um - wie es jemand zitierte -, "die Welt auf Normaltemperatur zu halten".

 

Ein Geben und Nehmen

Pastor Christian Allenspach (ETG Buchwiesen Erlen) unterstrich in der Predigt, dass es zwischen den Generationen ein Geben und Nehmen brauche. Anhand des 1. Johannesbriefes erläuterte er, wie auch die Bibel unterscheidet zwischen Kindschaft, Jugend und Elternschaft. Eindringlich rief er die ältere Genration auf, sich nicht zurückzuziehen, sondern den Stand der "geistlichen Elternschaft" einzunehmen, und zwar als Ratgeber, Beter und Vorbilder. Paul Wellauer, Pfarrer in Bischofszell, und eine Gruppe von jüngeren und älteren Kirchenmitgliedern sprachen sich abschliessend gegenseitig und stellvertretend für alle den Segen Gottes zu.

 

TDS-Ausbildungsstelle 2018 - 2022

Am 23. März und 22. April stimmten die Kirchgemeinden Neukirch a.d.Thur und Schönholzerswilen der Schaffung einer TDS-Ausbildungsstelle zu. Mit der Ausbildungsstelle werden die Voraussetzungen zum berufsbegleitenden Studum geboten. Mit Angelo Fässler verfügen wir über einen jungen Mann, der am TDS studieren möchte und im letzten Jahr im Praktikum schon grosse Dienste geleistet hat. Er hat viel Veranwortung übernimmen während des krankheitsbedingten Ausfalls von Flavia Hüberli. 

Wir freuen sehr auf die Zusammenarbeit mit Angelo. 

PM-Gottesdienst, 14. Januar 2018

Im Praise Meeting vom Januar ging es um den Propheten Habakuk, der eine Menge schwierige Fragen an Gott hatte. Noch während der Anmoderation kam schnellen Schrittes ein Mann herbeigeeilt, altertümlich gekleidet und mit einer riesengrossen Schriftrolle im Stoffgürtel... Habakuk las aus der Schriftrolle vor, die sich beim Öffnen durch den halben Raum schlängelte. Deborah Stäheli, der diesmalige Gast, nahm seine Fragen auf und sprach damit ein schwieriges Thema an: Wieso gibt es Leid auf dieser Welt, und wieso lässt Gott dies zu? Nach diesem spannenden Teil und einer Diskussion hatte jede/r die Möglichkeit, Anliegen zu notieren und diese an einer „Klagemauer“ aus Backsteinen anzubringen (siehe Bild) – begleitet von Worshipliedern der PM-Band. Zum Schluss gab es bei Snacks und Getränken ein gemütliches Zusammensein, wo man sich in aller Ruhe nochmals austauschen konnte. 

Informationen zu JUMP / Dank

 

Liebe Gönner, liebe Gemeindemitglieder

 

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden im vergangenen und aktuellen Jahr. Dadurch kann JUMP- JUgendarbeit Mit Perspektive weiterhin viele Jugendliche zu wertorientierten Freizeitbeschäftigungen motivieren. Dies im Gemeindegebiet von Neukirch (inkl. Niederhelfenschwil, Zuckenriet, Buhwil, Schweizersholz) und Schönholzerswilen (inkl. Hosenruck, Mettlen, Wuppenau).

 

Rückblick von Flavia Hüberli, JUMP-Jugendarbeiterin

Canyoning in Spanien, neue Lieder einüben, Bibeltexte kreativ vertiefen, stundenlange Gesellschaftsspiele, Programmblöcke ausarbeiten, gemeinsam die Apostelgeschichte lesen, Tanzschritte einstudieren oder spannende Diskussionen führen. Diese Stichworte sind ein kleiner Teil von dem, was junge Menschen im vergangenen Jahr gemeinsam erleben durften. Das Wichtigste ist die frohe, bunte und vertraute Gemeinschaft, die in ganz unterschiedlichen Angeboten und Teams, gelebt wird.

  • Dankbar blicke ich auf das Beach-Camp mit 56 Teilnehmenden im Herbst zurück. Eine Woche, in der die Zeit füreinander und für Gott im Zentrum stand. Viele Sketchs und Inputs führten uns durch die spannenden Erlebnisse von Petrus und Paulus in der Apostelgeschichte. 
  • Im Praise Camp zum Thema "The book" (Die Bibel) entdeckten Viele, dass die Bibel auf unterschiedlichste Weise gelesen werden kann und wie hilfreich es ist, dies gemeinsam zu tun. Seither treffen sich zwei Kleingruppen regelmässig. Während mehreren Monaten befassten wir uns mit den Auswirkungen eines christlichen Lebensstils. 
  • Viel Freude bereitet mir der neue PM-Gottesdienst, der speziell für Menschen zwischen 15-30 Jahren ausgerichtet ist. Eine Spezialität dieses Gottesdienstes ist sicherlich der Lobpreis mit toller Band und der Austausch in Kleingruppen nach der Predigt.

Rückblickend auf dieses Jahr möchte ich Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, sowie den 65 jungen Mitarbeitenden danken, die gemeinsam mit mir die Jugendarbeit prägen und leiten. Sie sind für mich ein Geschenk des Himmels. Gerade in diesem Jahr, wo ich wegen gesundheitlicher Probleme mehrmals ausfalle, schätze ich ihre Gaben und ihre Hingabe noch mehr. Ein besonderer Dank geht an die beiden Praktikanten, Petra Müller und Angelo Fässler, für ihr grosses Herz und ihr Engagement. 

 

Ihre Unterstützung ist weiterhin nötig

Im Jahr 2016 konnte JUMP von 107 treuen Personen / Spendenereignissen CHF 70'358 entgegennehmen. Im laufenden Jahr 2017 sind bisher CHF 38'862 eingegangen. Diese verteilen sich auf 66 Personen / Spendenereignisse. Das Ziel von CHF 80‘000 ist erst zur Hälfte erreicht. 

Für die treue Unterstützung danken wir Ihnen ganz herzlich. Wir freuen uns, wenn Sie die JUMP -Arbeit weiterhin mittragen und damit viele junge Menschen aus unseren Dörfern mit „tragenden“ Werten für die Zukunft gestärkt werden können.

Die jährliche Spenden-Bestätigung versenden wir im Februar 2018. Die Spenden sind in der Steuererklärung abzugsberechtigt.  

 

Freundliche Grüsse
Förderverein
JUMP

 

Cevi-Sommerlager

Da der Cevi Neukirch und der Cevi Schönholzerswilen 2016 beide einen runden Geburtstag feiern konnten, entschieden sich die Abteilungen dazu, das diesjährige Sommerlager zusammen zu veranstalten. So fand unser SOLA vom 16. – 23. Juli in Niederglatt (SG) unter dem Thema Wikinger statt. Durch die Zusammenarbeit der beiden Jungscharen war es möglich, den Kindern ein unvergessliches Lager mit herrlichem Wetter und einem hochmotiviertem Leiterteam zu bereiten.

Als das Lager am Samstag endete, kehrten alle Teilnehmer ein wenig müde aber auch sehr glücklich mit vielen unvergessli- chen Erinnerungen nach Hause zurück.

Sharon Rieser, Cevi Neukirch 

Kopf-Camp in Sedrun GR

Am Sonntag dem 10. Juli trafen wir uns alle in Wil am Bahnhof, um mit dem Zug nach Sedrun zu fahren. Wir waren alle sehr nervös und gespannt auf die neuen Gesichter, die uns dort erwarteten. Die Zugfahrt war sehr lange, aber wir konnten diese Zeit sinnvoll nutzen für ein lustiges Kennenlernspiel. Im Haus angekommen, bezogen wir unsere Zimmer. Am Abend sahen wir uns den Lagerfilm „To save a life“ an, der uns die ganze Woche begleitete. Jeden Tag befassten wir uns mit bestimmten Szenen aus dem Film und machten dazu Tagebucheinträge und diskutierten in kleineren Gruppen. Auf Grund des schlechten Wetters konnten wir am Dienstag nicht in den Kletterpark gehen. Stattdessen teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf, die einen Beautynachmittag, ins Schwimmbad, ins Museum und Spiele spielen konnten. Am Mittwoch wurden wir alle durchnässt vom Regen bei einem Spiel- und Sporttur- nier. An diesem Abend konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen, da wir zu verschiedenen Ländern für zwei Personen pro Gruppe dazu passende Kleidung schneidern durften. Wir verschoben den Kletterpark vom Dienstag auf Donnerstag und hatten Glück mit dem Wetter. Am Abend hatten wir die Möglichkeit, uns segnen zu lassen. Es war sehr emotional und befreiend. Am Freitag konnten wir unser Abschlussabend vorbereiten und jeder Könfi hatte noch ein Schlussgespräch. Wir spielten das Spiel „Schlag den Leiter“ mit lustigen Challenges. Nach einem gelungenen Abend konnte die, die wollten, die Nacht durchmachen mit ein paar Leitern und Filmen. Am Samstag putzten wir das ganze Haus und machten uns wieder auf den Heimweg.

Nicole Isler, Schweizersholz und Elena Schönholzer, Buhwil 

Grossartige Godi-Conference 

Vom 3.-6. März machten sich täglich zwischen 15 und 30 jungen Menschen aus unserer Gemeinde auf nach Amriswil. Im Pentorama überraschte uns jeden Tag ein neues, tiefgehendes Programm. Eröffnet wurde am Donnerstag Abend mit dem eindrücklichen Musical „Josef“. An den kommenden Abenden erlebten wir viel Abwechslung mit tollem Lobpreis, Spielen, herausfordernden Inputs und lauten Konzerten.

 

Am Samstag Abend hat uns Matthias „Kuno“ Kuhn auf sehr herzliche Weise eingeladen, Jesus in uns wohnen zu lassen. Sehre viele Jugendliche haben diese Einladung angekommen und einen (Neu)-Start mit Jesus gewagt. Die vielen Erlebnisberichte, Momente der Heilung und persönliche Begegnungen mit Gott haben diese Tage eindrücklich geprägt.


Ein weiteres Highlight war die schonbezahlt.ch Aktion. Die Jugendlichen sammelten in einer Kollekte rund 6'400 Fr., um sie am nächsten Tag in ganz Amriswil zu verschenken. In Restaurants wurden beispielsweise sämtliche offenen Rechnungen bezahlt, anderen wurden Kleider bezahlt, anderen an der Migros-Kasse die Einkäufe. Hinter der Aktion stand keine Absicht. Es geht um den Grund und die echte Lebensqualität die wir mit Jesus haben. Sie ermöglicht, grosszügig zu sein, weil Jesus für uns auch schonbezahlt.ch hat.

 

Träger der Godi-Conference waren 20 Landes- und Freikirchen aus der Region Oberthurgau.

 

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Information für JUMP-Gönner und Gemeindemitglieder

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden im vergangenen und aktuellen Jahr. Dadurch kann

 

 

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden im vergangenen und aktuellen Jahr. Dadurch kann - gendarbeit it erspektive weiterhin viele Jugendliche zu wertorientierten Freizeitbeschäftigungen motivieren. Dies im Gemeindegebiet von Neukirch (inkl. Niederhelfenschwil, Zuckenriet, Buhwil, Schweizersholz) und Schönholzerswilen (inkl. Hosenruck, Mettlen, Wuppenau).

 

Rückblick von Flavia Hüberli, JUMP-Jugendarbeiterin

Abwechslungsreicher und bunter kann ein Jahr kaum sein! Neben vielen inzwischen bewährten Angeboten wie der Jugendtreff, die Dankstell, der Jugend-Godi, das Roundabout und der Meeting-Point konnten im 2015 neue Akzente gesetzt werden. Dank mehr als 60 jungen Menschen, die sich in der JUMP-Jugendarbeit von Herzen engagieren, sind beispielsweise folgende neue Angebote entstanden:

  • In Zuckenriet hat das Popcorn das Kinder-Kino abgelöst. Das spielerische und kreative Programm spricht Kinder ab der 4. Klasse an und jedes Mal lerne ich bei viel Spass neue Kinder und Jugendliche kennen. 
  • Rund 10 Oberstufenmädchen von Neukirch und Schönholzerswilen treffen sich in einer Kleingruppe regelmässig zum Bibellesen und Austauschen. Ihre Fragen und die Frische bereichern auch meinen Glauben.
  • Beim Sunntigs-Tisch treffen sich junge Erwachsene nach dem Morgengottesdienst zum gemeinsamen Kochen, Essen und Austauschen über die Predigt und den persönlichen Glauben. Für mich ist der Sunntigs-Tisch ein Schlüsselangebot zur Integration der jungen Generation in die Erwachsenengemeinde! 
  • Das Praise-Camp in Basel und das Beach-Camp in Spanien waren grosse Highlights. Rund 55 junge Menschen haben in Spanien die Wärme, das Meer, die tolle Gemeinschaft und die tiefen Gespräche genossen. 

Ich bin dankbar und glücklich, diese umfassende Jugendarbeit leiten und begleiten zu dürfen. Das gemeinsame unterwegs sein mit den jungen Menschen, sie in ihren spannendsten Lebensphasen zu unterstützen, ihre Fragen und Ängste ernst zu nehmen und ihre Zweifel und Höhepunkte im Glauben mitzuerleben, bleibt immer etwas Einzigartiges. Ihnen allen danke ich herzlich für die Ermöglichung und das Wohlwollen!

 

Ihre Unterstützung ist weiterhin nötig

Im Jahr 2014 wurden von 116 treuen Personen / Spendenereignissen CHF 76’487 einbezahlt. Im laufenden Jahr 2015 sind bisher CHF 59’063 eingegangen. Diese verteilen sich auf 81 Personen / Spendenereignisse. Das Ziel von CHF 75‘000 ist somit noch nicht erreicht. 

Für die treue Unterstützung danken wir Ihnen ganz herzlich. Wir freuen uns, wenn Sie die JUMP-Arbeit weiterhin mittragen und damit viele junge Menschen aus unseren Dörfern mit „tragenden“ Werten für die Zukunft gestärkt werden können.

Die jährliche Spenden-Bestätigung versenden wir im Februar 2016. Der Förderverein ist steuerbefreit, sodass die Spenden in der Steuererklärung abzugsberechtigt sind.

 

Freundliche Grüsse

Förderverein JUMP


Dankstell, Thema "Ersti Liebi" am 25. Oktober in Sch'wilen

Gleich zu beginn wurden die Besucher der Dankstell überrascht. Denn der Referent Jonas lief mit seiner Schwester, als Brautpaar verkleidet und vom Hochzeitsmarsch begleitet, den Gang entlang. Anschliessend wurde während einem typischen Hochzeitsspiel getestet, wie gut sie und zwei weitere Paare sich kennen. Dann legte Jonas auch schon mit seinem Input los und hat mithilfe einer Puppe und einem Experiment veranschaulicht, was der Glaube und Gottes Liebe für ihn bedeuten. 

Popcorn, 23. Oktober 2015 in Zuckenriet

Am Freitag trafen sich wieder ein paar Kinder zum Popcorn in Zuckenriet. Diesmal war das Thema "durch welli Brille wötsch du luäge?" wo erklärt wurde, dass jeder für sich entscheiden kann, wie positiv er die Welt sieht. In zwei Gruppen aufgeteilt hat eine Hälfte gemeinsam ein Spiel gespielt, wo sie z.B. so lange wie möglich auf einem Bein stehen mussten, und die andere Hälfte Komplimente mit Post-It Zettelchen ausgetauscht. Nacht 30 Minuten und einer kurzen Zvieripause wurde gewechselt.

Beach-Camp, 2.-11. Oktober 2015 in Cambrils, Spanien

Vom 2.-11. Oktober verbrachten 53 Jugendliche ab der 2. Oberstufe und junge Erwachsene auf einem Campingplatz in Spanien bei Cambrils an der Costa Dorada. 15 Teilnehmende aus Neukirch – Egnach liessen sich am Freitag-Nachmittag nach Neukirch an der Thur chauffieren. Von dort aus nahmen wir die lange Busreise nach Spanien in Angriff. Am anderen Morgen wurden wir zu einem Zmorge auf dem Camping-Restaurant eingeladen, danach nahmen wir unser Gruppenzelt mit der Campingküche in Beschlag und schon bald konnten wir auch die Bungalows beziehen, in denen jeweils 3-5 Personen zusammen lebten.

Ein Beach-Camp-Tag sah etwa so aus: Nach einer kalten Nacht gab es jeweils um 8.30 Uhr Frühstück auf unserem Gemeinschaftsplatz vor dem Gruppenzelt. Mittlerweile war auch die Sonne aufgestanden und begann die Luft sofort merklich aufzuwärmen. Das Geschirr wurde von allen selber im Bungalow abgewaschen. Danach traf man sich im Gruppenzelt für ein Morgenprogramm, welches immer mit ein paar Liedern begonnen wurde. Unter dem Titel „Love in Action“ leitete uns das dreifache Liebesgebot zu Gott, den Mitmenschen und zu uns selbst durch die Woche. Am Mittag konnte man sich vom Buffet unserer genialen Lagerküche bedienen oder einfach etwas mit an den Strand nehmen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, wobei es jeweils drei freiwillige Angebote gab: Einen „bible talk“, ein Sport- und ein Kreativangebot. Viele genossen aber auch einfach den Strand und das Meer bei den herrlich warmen Temperaturen. Auch das Beachvolley-Feld war fast ständig besetzt. Um 18.30 Uhr war der nächste gemeinsame Treffpunkt zum Abendessen beim Gruppenzelt. Anschliessend gab es jeweils ein lustiges oder spielerisches oder auch nochmal ein ernsthaftes Abendprogramm im Zelt. Um 23 Uhr war Bungalow-Time, also alle auf ihren eigenen Bungalows. Einige redeten jeweils noch lange in die Nacht oder schauten sich einen Film an. Es fanden jedoch alle den Weg ins Bett, so dass am Morgen wieder alle rechtzeitig wach waren.

Am Montag und am Donnerstag gab es je einen Ausflug zum PortAventura, einem Freizeitpark ähnlich dem Europapark bzw. nach Barcelona. Hier besuchten einige das Barca-Stadion Nuo Camp, andere gingen shoppen oder schauten sich möglichst viel von der Stadt an.

Das erste BeachCamp der evang. Kirchgemeinden Neukirch a.d.Thur, Neukirch-Egnach und Schönholzerswilen war ein voller Erfolg und wird voraussichtlich im Oktober 2017 wiederholt.

Cevi Neukirch - Aktion 72h in der Badi Thurfeld, Schönenberg

Unser CEVI-Leiterteam setzte sich an der Aktion 72 Stunden in der Badi Schönenberg ein. Am Donnerstag- abend erfuhren die Jugendlichen, welche Aufgabe an sie gestellt wird. Danach galt es, diese in 72 Stunden umzusetzen. So entstanden ein grosses Schachspielfeld in den CEVI Neukirch-Farben orange und gelb, Sitzge- legenheiten und auch die Umrandung des Beachvolleyballfeldes wurde erneuert. Ein grosses Dankeschön an die Jugendlichen für ihren Einsatz und an alle Unterstützenden; sei es mit Baumaterial- oder Verpflegungsspen- den! Bei schönstem Wetter waren am Sonntagabend schliesslich alle zum Einweihungsfest eingeladen. 

Popcorn in Zuckenriet 

Eine grosse Schar 4. Klässler bis 1. Oberstüfler trafen sich unter dem Motto "Das Leben ist ein Hindernisparcours". In Gruppen aufgeteilt bekamen die Kinder herausfordernde Aufgaben gestellt, die sie gemeinsam zu erledigen hatten. Zum Beispiel mussten sie ein rohes Ei so verpacken (s. Bild), dass es einen Sturz  von zwei Meter höhe unbeschadet übersteht. Oder eine Wegstrecke mit Hinternissen zurücklegen, ein Rätsel oder Kriminalfall lösen. Nach einer aufregenden Stunden genossen alle einen feinen Zvieri und hörten ein paar Beispiele, dass das Leben eben nicht immer einfach ist. Aber zum Glück dürfen wir auf Jesus vertrauen. Er ist immer bei uns und wir dürfen ihn um Hilfe bitten. 

Dankstell Open Air, Neukirch a.d.Thur

'Ufem Wasser Laufe?!‘ war das Thema der letzten Dankstell. Weil das Wasser dann aber vor allem von oben kam, wurde die Kirche kurzerhand zu einem Schiff umfunktioniert. Als das Schiff abgelegt hatte, gings auch gleich los mit einem kurzen Warm-Up, denn der Kapitän verlor in einem Sturm die Kontrolle über sein Schiff. Als die Situation sich dann entspannt hatte, bekamen die Passagiere eine musikalische Performance von unserem Gastredner ‚Sent’ zu hören. Sein lebhafter Input zur Geschichte wie Jesus auf dem Wasser ging, war sehr imposant und konnte wohl bei den meisten einen Eindruck hinterlassen. Die Dankstell-Band schloss die Fahrt ab und wieder an Land durften die Passagiere einen gemeinsamen Apéro geniessen.

Die grösste und farbigste Kügelibahn?

Am Freitag, 19. Juni, trafen gut 10 Kinder mit einigen WC-Rollen im JUBLA-Raum (? Oder wie heisst der?) in Zuckenriet ein. Das Motto hiess: Die grösste & farbigste Kügelibahn von Zuckenriet.
Auch wenn einige Kinder am Freitag erst von einem Klassenlager heimkamen, hinderte uns das nicht an unserem Vorhaben.
Zuerst mussten die zwei Gruppen ihr WC-Rölleli-Material auf die andere Seite bringen. Dabei konnten sie aber von Fängern gefangen & ins Gefängnis gesteckt werden. Die WC-Rolle wurde dabei abgenommen & zur Befreiung der Gefangenen ging gleich noch eine WC-Rolle als Lösegeld drauf.
Danach starteten die Gruppen mit ihren Rollen, die es auf die andere Seite geschafft haben. Durch diverse Aufgaben konnte man sich neue dazuverdienen.
Als Gruppe eine Kügelibahn zu bauen bedarf Teamarbeit und gute Kommunikation! Auch wenn sich das gar nicht so einfach herausstellte, hatten wir Spass! Am Schluss gab es sogar 2 Sieger: einmal eine Gruppe mit der längsten (und farbigeren) & einmal eine Gruppe, bei der das Kügeli am Schluss ganz durch rollte & nicht stecken blieb! Super, wart ihr dabei! Simona, Esther und Sarah

Base-Camp (Willow-Creek Jugendpluskongress in Erfurt)

Mit Sack und Pack trafen 5 Frauen der Jugendarbeit JUMP am Freitag, 20. März um 8.45 Uhr in Kreuzlingen am Bahnhof ein. Dort holte uns ein Car ab, in dem bereits 3 Gruppen aus der Umgebung Bern waren. Mit unserem Buschauffeur Werner, der in der DDR aufgewachsen war und dank dem wir in den Genuss einer Geschichtsstunde kamen, fuhren wir nach Erfurt an den Jugendpluskongress von Willow Creek. Wir hörten von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag diverse Inputs mit dem Motto "Base Camp" (Eine Art Stützpunkt und Basislager im Glauben). Ein Ort, an dem 4.000 engagierte Christen zusammenkamen, Kräfte sammelten, Fähigkeiten entwickelten, sich orientier- ten und aufbrachen zu den Zielen, die Gott im Sinn hat –für den Einzelnen und eine ganze Gruppe. Dazu beigetragen haben interessante, internationale Sprecher, bewegender Lobpreis, wertvolle Begegnungen und viele frische Ideen für Jugendarbeit und Gemeinde. Ich denke ich spreche im Namen von allen, wenn ich sage, dass wir persönlich und in unserem Engagement für die Jugendarbeit JUMP sehr profitieren konnten.

Zu den Fotos

Simona Rizzuto 

Roundabout-Weekend

19 Mädchen traten am Freitag, 6. Februar 2015, das 2. Roundabout Weekend an. Dieses Jahr kamen wir im Pfadiheim Arbon, das einem kleinen Hexenhäuschen gleicht, unter. Geleitet wurde das Weekend von Simona und einem Team aus ihren Freunden (Tanja Scheiwiller, Jana Fahrion, Rahel Schmid, Simon Pfistner und Matthias Schaufelberger). Obwohl wir nur eine Toilette zur Verfügung hatten und auch der Massenschlag ziemlich eng war, lag eine besondere Stimmung in der Luft! Im Gemeinschaftsraum wurde fleissig gewürfelt (1000erle), allgemein wurde viel geschwatzt und gelacht oder im Massenschlag auf den Matratzen die neusten Föteli oder Filmli auf dem Handy ausgetauscht. Am Samstagnachmittag und am Sonntagmorgen wurde fleisslig getanzt und herausfordernde neue Schritte gelernt. Dazu kam am Sonntagmorgen extra Jael Keller vorbei, die selbst einmal Roundaboutleiterin war und nun eine eigene Tanzgruppe hat, sowie in einer Dancecrew in Zürich mittanzt. Sie forderte und begeisterte uns mit ihrem Tanztalent und brachte uns 2 coole Choreographien bei! Mehr davon könnt ihr an unserem nächsten Auftritt, am 26. April 2015, anschliessend an den Gottesdienst in Neukirch sehen!

Über dem Weekend stand das Motto "Liebe". Am Samstagmorgen hatten wir einen thematischen Input dazu von Simona und ihrem Freund Simon. Wir fanden heraus, dass die Liebe sehr vielseitig ist und sich nicht nur auf Mann und Frau beschränkt, sondern dass der Liebe überall zu begegnen ist: In Freundschaften, in Familien und in der Beziehung zu Gott. Dabei ist Liebe nicht immer einfach nur romantisch und alles ist rosarot, nein, Liebe ist auch immer eine Entscheidung. Schon die Bibel fordert uns auf, dass die Liebe unser höchstes Ziel sein soll (1. Korinther 14.1a).
Ansonsten konnten sich die Mädchen am Samstagnachmittag nach dem Tanzen die Fingernägel lackieren, sich die Haare locken lassen und sich später draussen für ein Fotoshooting ablichten lassen.

Obwohl wir am Ende des Lagers nur noch 17 von 19 Mädchen waren (jemand verletzte sich und jemand wurde krank), war es ein sehr gelungenes Weekend! 

Popcorn: Gelungener Start

"Ich bin der Beste, Zweitbeste und Drittbeste". Unter diesem Motto versammelten sich rund 20 Mädchen und Knaben der 4. Klasse - 1. Oberstufe. Im Zentrum stand "Der grosse Preis von Zuckenriet", ein Gemeinschaftsspiel, bei dem die Gruppen in verschiedenen Kategorien wie Fitness, Kreativität, Bibel oder Mut ihr Bestes zeigen durften. Wir tauschten aus, wer schon einmal in der Rolle des Besten oder auch des Schlechtesten war und schauten auf Jesus, der als bester Arzt, Lehrer, Freund und als Sohn Gottes auf alle Zeiten unschlagbar bleibt.

Herzliche Einladung jetzt schon zum nächsten Popcorn am 24. April, 17.30 - 19.00 Uhr. 

Meeting-Point für Jugendleiter

Am Montag, 19. Januar 2015, fand zum vierten Mal der "Meeting-Point" statt. Wie der Name schon sagt: Ein Treffpunkt. Ein Treffpunkt für junge Leiterinnen und Leiter der Kirchgemeinden Neukirch an der Thur und Schönholzerswilen. Gemeinsam wurde dem Thema "Glaube und Verstand" in Form einer Debatte nachgegangen. Der Vers aus Sprüche 3.5-6 "Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen", sorgte für hitzige Diskussionen zwischen Glaube und Verstand. Wie in der Arena versuchten sich die Gegenseiten von ihrer Meinung zu überzeugen. Dabei war es für einige gar nicht so einfach die Meinung des alleinigen Verstandes zu vertreten, obwohl sie persönlich gläubig sind. Die Debatte sorgte für das eine oder andere Schmunzeln. Ausserdem war es eine gute Übung sich für den Alltag zu wappnen. Den schon im 1. Petrusbrief steht, dass wir jederzeit bereits sein sollen von unserer Hoffnung zu zeugen, wenn jemand danach fragt (Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, dann seid immer bereit, darüber Auskunft zu geben. 1. Petrus 3.15 (NLB)). Aber was gibt man für eine Auskunft? Oft ist es eben gar nicht so einfach. Schlussendlich, so waren sich die meisten (vor allem die Seite "Glaube") einig, braucht es eine Gotteserfahrung. Sei dies durch Verstand, Offenbarung (Bibel), Tradition oder durch Erfahrung. Schön ist unser Gott so vielfältig und muss sich nicht in menschliche Schubladen zwängen! Unser Gott ist eben grösser!

Praise Camp in Basel, 27.12.2014 - 1.1.2015

Rund 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Evang. Kirchgemeinden Neukirch an der Thur und Schönholzerswilen nahmen zusammen mit 6'400 jungen Menschen am Praise Camp in Basel teil. Bei der Anreise waren noch einige Unsicherheiten zu spüren: Was wird uns da erwarten in den nächsten sechs Tagen? Doch die unzähligen positiven Erlebnisse mit den coolen Programmblöcken, anderen Leuten und vor allem mit Gott wandelten die Stimmung schnell in helle Begeisterung. Wir hörten hervorragende Inputs und sangen Gott Loblieder in einer besonderen Intensität und Leidenschaft. Viele haben ihre Freundschaft mit Gott neu besiegelt. Einige haben sich zum ersten Mal bewusst für ein Leben mit Jesus entschieden.

 

Das ganze Camp stand unter dem Motto „Kingdom Culture“. In Workshops, Strasseneinsätzen und Inputs fragten wir uns: Was für ein „Groove“ wird im Königreich Gottes gelebt? Was für Werte zählen bei unserem Gott, was ist bei Jesus „in“? Dies mit dem Ziel zu verstehen und zu lernen, was es heisst,, „Kingdom Culture“-mässig zu leben.

 

Auf der Heimreise hat dann einer nach dem anderen im Car das Mikrofon geschnappt und sein Erlebnis, ein Wunsch oder eine Ermutigung an die anderen weitergegeben. Unser Staunen hatte keine Grenzen! Wie genial, die junge Generation, die heranwächst und Jesus ins Zentrum ihres Lebens stellt! Wir sind überzeugt, es wird eine positive und verändernde Wirkung auf unsere Jungschi, unsere Schulklassen, Arbeitsplätze oder Familien haben!

Information über JUMP 2014

Liebe Gönner, lieber Gemeindemitglieder 

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden im vergangenen und aktuellen Jahr. Dadurch kann JUMP-Jugendarbeit Mit Perspektive weiterhin viele Jugendliche zu wertorientierten Freizeitbeschäftigungen motivieren. 

Rückblick von Flavia Hüberli, JUMP-Jugendarbeiterin 

Das JUMP-Programm hat sich inzwischen zu einem bunten Strauss entwickelt. Die Lebensweise der jungen Menschen sorgt dafür, dass keine Routine einkehrt und sich alles permanent entwickelt. Das fordert Geduld und gelegentlich auch einen Schritt zurück. Das gemeinsame Vorwärtsgehen hingegen bringt manche Überraschung und Chance mit sich. Und in beidem ist Gott (sei Dank) mittendrin! 

  • Mit dem Meeting-Point ist ein neues Angebot für die rund 50 Jugendleiter aus verschiedenen Teams entstanden. Die jungen Erwachsenen werden verwöhnt und ermutigt, tauschen Gebetsanliegen aus und nehmen einen Input zum Thema Leiten mit. An diesem Ort wird Gemeinde erfahrbar. 
  • Die Roundabout Tanzgruppe ist auf zwei Gruppen angewachsen und erfreut bei seinen Auftritten Gross und Klein. Die Fortschritte sind unübersehbar und die Freundschaften werden immer tiefer. 
  • Der Garten ums Pfarrhaus bietet in den Sommermonaten wunderschöne Begegnungsmöglichkeiten, z.B. am Team-Tag mit der Dankstell und beim Brätelplausch für die fleissigen Bausteinsammler.
  • Regelmässig beschäftigt mich die Begleitung von jungen Menschen. Ihre Anliegen und Nöte sind vielfältig: Berufswahl, Identität, Mobbing, Glaube, Liebe, Familie und Finanzen sind zentrale Themen. 
  • Die regelmässigen Inputs in Jugend-Godi, Jugend-Treff und Lounge fordern mich, aktuelle Themen aufzunehmen und die Jugendlichen für eine Glaubensreise einzuladen und zu begleiten.

Für mich ist es ein Privileg, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten. Um dies noch gezielter zu fördern, gibt es 2015 einige Neuerungen im Programm. Besonders freuen dürfen sich die Zuckenrieter Kinder und alle ab der 2. Oberstufe! 


Ihre Unterstützung ist weiterhin nötig

Im Jahr 2013 wurden von 94 treuen Personen / Spendenereignissen CHF 58’876 einbezahlt. Im laufenden Jahr 2014 sind bisher CHF 45’148 eingegangen. Diese verteilen sich auf 74 Personen / Spendenereignisse. Das Ziel von CHF 60‘000 ist somit noch nicht erreicht. 

Für die treue Unterstützung danken wir Ihnen ganz herzlich. Wir freuen uns, wenn Sie die JUMP-Arbeit weiterhin mittragen. Dadurch werden viele junge Menschen aus unseren Dörfern mit geistlichem Inhalt (und „tragenden“ Werten) für die Zukunft gestärkt.

Die jährliche Spenden-Bestätigung versenden wir im Februar 2015. Der Förderverein ist steuerbefreit, sodass die Spenden in der Steuererklärung abzugsberechtigt sind.

 

Herzliche Grüsse, Förderverein JUMP


Briefe an gefangene und verfolgte Christen

Jugend-God am 30. November 2014

Gespannt hörten die Kinder und Jugendlichen die Geschichte eines Gefängnisaufsehers. Eigentlich sollte er Paulus und Silas bewachen. Die Gefangenen beteten ununterbrochen, bis die Gefängnismauern einstürzten. Der Aufseher verstand plötzlich, dass die beiden unschuldig waren und er wendete sich Gott zu. Christen werden heute noch in vielen Ländern verfolgt und unter schlimmen Bedinungen jahrelang festgehalten. Für sechs gefangene Christen im Iran gestalteten die Teilnehmer schöne Karten mit ermutigenden Worten und dem Wunsch, etwas Licht in ihre Adventszeit und Zelle zu bringen.

Dankstell: Rendevouz mit einem Bankräuber

Die Begegnung mit einem Bankräuber ist nichts Alltägliches. Auch der Dieb in der Kirche Schönholzerswilen, gleich zur Begrüssung der Dankstell-Besucher, überraschte so einige. Nina Frauenfelder, Sozialdiakonin und Redaktorin bei Radio Top, berichtete von ihrer aussergewöhnlichen Begegnung mit einem ehem. Bankräuber. Vielen schiessen da unmengen Vorurteile oder schlechte Gedanken durch den Kopf. Doch was, wenn Gott diese Begegnung zu einem besonderen Moment machen möchte? Nina forderte die Zuhörer auf, hin und wieder aussergewöhnliche oder unangenehme Begegnungen als Chance wahrzunehmen. 

Meeting-Point für Jugendleiter

4 x im Jahr treffen sich die Jugendleiter aus verschiedenen Teams. Zuletzt zum Thema "Für den der glaubt, ist alles möglich!" Als Einstieg hatten die Gruppen ein schwieriges Experiment zu lösen. Die Herausforderung bestand darin, 18 Nägel auf dem Nagelkopf eines eingeschlagenen Nagels zu platzieren. Dies ohne jegliche Hilfsmittel und ohne den Untergrund zu berühren. 

Im Anschluss hörten die Teilnehmer zwei Jesus-Geschichten die zeigen, dass durch den Glauben Unmögliches plötzlich möglich wird. Wir tauschten über das gehörte aus und fragten uns, wo unser Glaube gross und wo noch klein ist. Im Anschluss studierten zwei Gruppen je zwei Wetten aus, bei denen die Gruppen im Anschluss gegeneinander antreten durften. Ein rundum gelungener Abend für alle Beteiligten. 

Jugend-Gottesdienst

Gemeinsam spürten wir der Frage nach: "Kümmert sich Gott überhaupt um uns Menschen?" Die Geschichte von Mose und seinem Manna-Wachtel-Wasser-Wüsten-Wunder und persönliche Erlebnisse bestätigen: "Gott sorgt für uns! Damals und heute!" Nach einer kurzen Wüstenwanderung, der Geschichte und Liedern bastelte jeder sein persönliches "Kummer- und Gebetstrückli", um Gebetsanliegen aufzuschreiben und vor Gott zu bringen. 


Meeting-Point für Jugendleiter

Wow, 50 junge Menschen engagieren sich in der Jugendarbeit unserer Kirchgemeinde. 4 x im Jahr treffen sich die Leiterinnen und Leiter zum gemeinsamen Auftanken, Austauschen, Beten, Spielen und Lachen!

Dankeschön für fleissige Bausteinsammler

29 Kinder- und Jugendliche besuchten im vergangenen Jahr mehr als 18 und bis zu mehr als 60 Anlässe unserer Kirchgemeinde! 15 Bausteinsammler versammelten sich nach dem ersten Jugendgottesdienst nach den Sommerferien darum zum Grillplausch im Pfarrhausgarten. Nebst einem feinen Zmittagessen genossen es die Teilnehmer bei Billard, Tischfussball, Ping Pong, Bocha und sogar Tanzen. Ein rundum gelungener und gemütlicher Gemeinschaftsanlass. 

Konf-Camp in Valbella, 6.-12. Juli 2014

„Was habt ihr im Konf-Camp erlebt?“ Boah, mit dieser Frage bin ich etwas überfordert … wir haben nämlich so viel Tolles erlebt, dass es gar nicht in diese Spalte des Neukircherblatts passt! Auch wenn manche von uns eher mit Winterjacke und Kappe anzutreffen waren als mit kurzen Hosen, so hatten wir doch einen riesen Spass, intensive Themen, tiefe Gespräche und eine tolle Gemeinschaft.

Während dieser Woche beschäftigten sich 28 KonfirmandInnen und 15 LeiterInnen der beiden Kirchgemeinden Neukirch und Schönholzerswilen mit dem Thema „Briefe an Gott“. Der gleichnamige Film war fester Bestandteil des Lagers und verschiedene Themen wie Freundschaften, die Beziehung zu Gott, die Einzigartigkeit von jedem Mensch und andere wurden anhand des Films behandelt. Dabei tauchten auch viele tiefgehende Fragen auf, die wir in Kleingruppen oder auch mal ganz spontan im Gang zwischen den Zimmern diskutierten.

Neben den thematischen Blöcken gab es auch viel Zeit für andere Aktivitäten. So fanden Teamwettkämpfe, ein Nachtspiel und eine Domino-Party statt. Zu den Höhepunkten zählte auf jeden Fall das Foto-Spiel in Chur und der Donnerstagabend, an welchem sich die Konfirmanden freiwillig segnen lassen konnten. Trotz Regenwetter fast die ganze Woche hat auch die Wasserschlacht dieses Jahr nicht gefehlt, denn pünktlich zur Schlacht fing auch die Sonne an zu scheinen J.

Am Samstag machten wir uns bereits wieder auf den Heimweg – und so manch einen hörte man dabei leise für sich ein Lied singen: „Bless the Lord, oh my soul, …“ (dt. Preise den Herrn, meine Seele). Wir sind dankbar für diese tolle Woche!

Simone Widler

roundabout-girls on tour

18 junge Frauen treffen sich jeden Donnerstagabend zum Tanzen, Plaudern, Austauschen,... Mittlerweile ist unsere roundabout-Gruppe vielen Gemeindegliedern ein Begriff. Aber auch über die Kirchgemeindegrenzen hinaus ist die Tanzgruppe bekannt. So durften die roundabout-girls ihren neuen Tanz an zwei Anlässen in Schönholzerswilen und einem Event in Kreuzlingen zeigen. 

Adonia-Konzert in Neukirch a.d.Thur

Jeden Frühling sind rund 20 Teens-Chöre unsterwegs und begeistern unzählige Menschen bei insgesamt über 70 Konzerten. Am 16. April führten rund 80 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren das Musical Petrus auf. Die ca. 250 Besucher waren von der Aufführung in der Turnhalle Neukirch stark beeindruckt. Ein herzliches Dankeschön allen Helfern und den 30 Gastfamilien, welche das Musical ermöglichten. Dieses zeigte einfühlsam das Leben von Petrus, der mit seinen Schwächen und Stärken der bedeutendste Jünger von Jesus war. 

"Stürmische Zeiten mit Simon Petrus" Kinderwoche

In der diesjährigen Kinderwoche vom 8.-12. April konnten über 40 Kinder aus unserer Kirchgemeinde die stürmischen Zeiten des Jüngers Petrus miterleben. Sie wurden in dieser Zeit betreut und angeleitet von verantwortungsbewussten Leiterinnen und eifrigen HelferInnen. Von Dienstag bis Freitag haben die Kinder durch die Geschichtenerzählerin erfahren, wie Petrus, der Fischer, von Jesus zum Jünger berufen wurde, wie er das Vertrauen fasst und auf dem Wasser gehen konnte und wie er Jesus am Ende doch verleugnete. Angeregt durch Petrus' Erlebnisse brachten die Kinder immer wieder interessante Fragen und Überlegungen aus ihrem eigenen Leben ein. 

Anschliessend an die Geschichte sangen die Kinder aus vollem Herzen und starteten jeweils mit grosser Vorfreude in die Aktivität des Nachmittags: Beim Basteln wurde ein farbenfrohes Kaleidoskop hergestellt, beim Postenlauf mussten Aufgaben erfüllt werden wie Netze flicken, Fischer (Luftballons) rasieren oder als hinkender Fischer eine Strecke überwinden. Gemeinsam mit allen Kindern wurde an einem Nachmittag das KiWo-Schiff gebaut. Hierfür sollten Fische geangelt, auf dem Markt verkauft und gegen Holz getauscht werden, welches dann zu einem Schiff zusammengesetzt wurde. Es war eine riesige Freude zu beobachten, mit welchem Einsatz alle Kinder für das gemeinsame Ziel fischten, rannten, tauschten und bauten. Natürlich haben sich die fleissigen Fische wie an jedem Nachmittag zwischendurch mit einem abwechslungsreichen Zvieri stärken können. Am Freitag übernahm nach dem traditionellen KiWo-Znach die Jungschar die Kinderwochenschar und führte alle in den Wald. Die Schafherde musste von den aufmerksamen Hirten (Kinderwochenkinder) zusammengehalten und vor den Cevi-Wölfen im Dickicht geschützt werden. Ausgelassen und ausgepowert machten sich alle am Abend wieder zurück zum Kirchgemeindehaus, von wo dann ein Teil der Kinder abgeholt wurde. Für einige Kinder war die KiWo aber noch nicht zu Ende. Für sie hiess es, sich für eine gemeinsame Nacht im Kirchgemeindehaus einzurichten, um dann irgendwann einzuschlafen. Gerne schauten sich alle vor dem Einschlafen noch einen Ausschnitt der vielen Fotos an, die fleissig während der KiWo entstanden. Am Samstagmorgen gingen die Kinder nach einem feinen und friedlichen Zmorge nach Hause. Aber zuerst sangen alle miteinander die Kinderwochenlieder, die wahrscheinlich vielen noch lange im Ohr bleiben werden. Beim Abschlussgottesdienst am folgenden Sonntag konnten sich dann die Gottesdienstbesucher einen Eindruck verschaffen, mit welcher munteren Sängerschaft unsere Kinderwoche zu einem bleibenden Erlebnis wurde. Heike Breit für das KiWo-Team

Roundabout-Weekend in Hischwil

Mitte Fabruar trafen sich 17 junge Frauen zum ersten roundabout-Wochenende im Pfadiheim Hischwil. Die ehemalie JUMP-Praktikantin Simona Rizzuto hatte diesen Anlass mit drei ihrer Studienkolleginnen und - kollegen des TDS Aarau zum Thema "Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls!" vorbereitet. Die roundabout-Tanzgruppe hatte Simona damals in ihrer Praktikumszeit aufgebaut. Mittlerweile ist die Gruppe ein beliebter Treffpunkt für tanzbegeisterte Girls unserer Gemeinde. Das Wochenende hatte zum Ziel, den im Moment aktuellen Tanz zu festigen und neue Schritte einzustudieren. Die jungen Frauen durften erfahren, dass sie von Gott gewollt sind, genau so wie sie sind. Freundschaften wurden vertieft und die Gruppe lernte sich noch besser kennen. Am Samstagnachmittag gab es als Überraschung ein Fotoshooting. Die vielen lustigen Fotos zeugen von der fröhlichen Stimmung und dem Spass, den die jungen Frauen mit ihren Leiterinnen und Leitern hatten. 

JUMP-Jahresbericht 2013

Cevi-Sommerlager
Cevi-Sommerlager

Nach drei Jahren JUMP lohnt es sich, einen Blick in die Statistik zu werfen: Seit Eröffnung des Jugend-Treffs registrierten wir Ende dieses Jahres erstaunliche 1'875 Besucher. In bisher 58 Jugend-Gottesdiensten am Sonntagmorgen ist der Besucher-Durchschnitt von 3 auf 21 Jugendliche angestiegen. Über die Cevi-Ausbildungskurse hinaus haben sich 10 junge Menschen in einem Jahreskurs und 20-Stunden Gemeindepraktikum im iMove als Jugendleiter ausbilden lassen. Unsere Roundabout-Tanzgruppe ist innerhalb von zwei Jahren um das doppelte angewachsen!

 

Wow! Wenn man sich täglich mit der Jugendarbeit befasst, sieht man die Entwicklung kaum. Aber ein Blick zurück lohnt sich. Und ich staune, was Gott in unserer Gemeinde und speziell in unserer Jugendarbeit aufblühen lässt. Es sind nicht die Zahlen, die mich faszinieren. Es sind die jungen Menschen, die dahinter stecken. Sie füllen die Jugendarbeit mit Leben! Sie engagieren sich mit viel Leidenschaft! Die einen sprechen offen über ihre Glaubenszweifel während andere mit ihrer Begeisterung für Gott anstecken.

 

Für mich ist es nach wie vor ein grosses Privileg, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten. Es ist mir eine Ehre, für und mit ihnen zu beten, mit ihnen zu leiden oder sich zu freuen oder nächtelange Gespräche zu führen.

 

Erinnern sie sich an den 6. Januar? Einige Jugendliche berichteten damals im Gottesdienst von ihren Erlebnissen am Praise Camp. Eine junge Frau sagte damals: „Ich habe mich entschieden, Jesus in meinem Leben wirken zu lassen“ oder eine zweite Person die stolz berichtete: „Ich habe zum ersten Mal laut für andere gebetet und für mich beten lassen“. Ist das nicht wunderbar?! Ich wünsche ihnen, dass sie Begegnungen mit unseren jungen Gemeindemitgliedern wagen und sie ermutigen oder sich selber anstecken lassen!

 

Vielen herzlichen Dank für ihr Vertrauen und Mittragen!

 

Flavia Hüberli, JUMP-Jugendarbeiterin

Persönlicher Weihnachtsgruss und Jahresaus-, Rückblick

Information über JUMP / Dank

Liebe Gönner, liebe Gemeindemitglieder

 

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden in den vergangenen 3 Jahren. Dadurch kann JUMP- JUgendarbeit Mit Perspektive – weiterhin viele Jugendliche zu wertorientierten Tätigkeiten motivieren. 

 

Rückblick von Flavia Hüberli, JUMP-Jugendarbeiterin

Im dritten JUMP-Jahr galt es, die bestehenden Angebote zu pflegen und neue Akzente zu setzen. 

Untenstehend einige Höhepunkte aus dem laufenden Jahr: 

 

  • Mit 30 Jugendlichen erlebten wir fünf inspirierende Tage am nationalen Praise Camp in St.Gallen. Moderner Lobpreis, hervorragende Inputs und Kleingruppenzeiten ermöglichten Jedem, neue Schritte im Glauben zu wagen. 
  • Die Roundabout-Tanzgruppe ist auf rund 20 begeisterte Teilnehmerinnen angewachsen. Die Mädchen geniessen das Tanzen, ihre Auftritte aber vor allem. auch das Zusammensein und Austauschen nach der Tanzstunde. 
  • Der Jugend-Gottesdienst und die Dankstell bereiten mir grosse Freude. Es ist jedes Mal  eine Herausforderung, spannende Themen kreativ zu vermitteln und Jugendliche aktiv einzubinden. 
  • Der Jugendtreff ist für viele Oberstufenschüler ein wichtiger, regelmässiger Treffpunkt. Die Kontakte zu den Jugendlichen fordern mich in Beratungs- und Begleitungsfunktionen auch ausserhalb des Jugendtreffs. 
  • Die Lounge mit Lobpreis, Input und Diskussionen für junge Erwachsene ist noch ein zartes Pflänzchen. Die Beteiligten sehen es als Chance, das Leben und Wachsen im Glauben miteinander zu teilen. 

 

 

Es ist wunderbar zu sehen, wie Jugendliche unsere Angebote, Freunde und Gott kennenlernen und finden. Für mich ist es ein Privileg, sie darin zu unterstützen und eine Wegstrecke zu begleiten. 

 

Ihre Unterstützung ist weiterhin nötig

Im Jahr 2012 wurden von 75 treuen Personen / Spendenereignissen CHF 60‘123 einbezahlt. Im laufenden Jahr 2013 sind bisher CHF 35’296 eingegangen. Diese verteilen sich auf 66 Personen / Spendenereignisse. Das Ziel von CHF 60‘000 ist somit noch nicht erreicht. 

 

Für die treue Unterstützung danken wir Ihnen ganz herzlich. Wir freuen uns, wenn Sie die JUMP-Arbeit weiterhin mittragen. Dadurch werden viele junge Menschen aus unseren Dörfern mit geistlichem Inhalt (und „tragenden“ Werten) für die Zukunft gestärkt.

 

Die jährliche Spenden-Bestätigung versenden wir im Februar 2014. Der Förderverein ist steuerbefreit, sodass die Spenden in der Steuererklärung abzugsberechtigt sind.

 

Freundliche Grüsse

Förderverein JUMP

 

Dankstell - OpenAir

Am diesjährigen Dankstell-Open Air durften wir spezielle Gäste begrüssen. Die Roundabout-Tänzerinnen von Neukirch und Schönholzerswilen präsentierten stolz drei einstudierte Tänze. Beim Input zum Thema "Don't worry, be happy" forderte Karin Demuth, Jugendarbeitern beim Blauen Kreuz, die Zuhörer auf, über ihre Sogern nachzudenken und diese Gott zu überlassen. Auch musikalisch wurden wir von der tollen Band im Lobpreis geleitet. Allen beteiligten ein "herzliches Dankeschön"!!

Glacé-Plausch mit fleissigen Bausteinsammler

Mit 25 Jugendlichen startete der erste Jugend-Gottesdienst nach dem Sommerferien. Im Anschluss waren alle Jugendlichen, die mehr als 18 Bausteine im vergangenen Jahr gesammelt hatten, zu einem tollen Beisammensein eingaladen. Nach einigen Spielen durfte sich jeder an der Bar seinen eigenen Coupe zusammenstellen. 

Konf-Camp 2013

Bei wunderschönem Wetter fand das Konfirmandenlager vom 07.07. – 13.07 in Valbella statt. Während dieser Woche beschäftigten sich 38 KonfirmandInnen und zwölf LeiterInnen mit dem Thema: „Briefe an Gott“. Der gleichnamige Film war fester Bestandteil des Lagers und verschiedenste Themen wie Freundschaften, die Beziehung zu Gott, die eigene Lebensgeschichte etc. wurden anhand des Filmes behandelt. Nebst diesen Themen, die sowohl in der ganzen Gruppe, wie auch in Kleingruppen besprochen wurden, fanden auch diverse Aktivitäten im Freien statt. Während verschiedenen Teamwettkämpfen, dem Nacht-OL und der Domino-Party lernten sich die KonfirmandInnen besser kennen und  schlossen viele neue Freundschaften. Zu den Höhepunkten zählten auf jeden Fall das Foto-Spiel in Chur, der Domino-Abend und das Rodeln in Churwalden. Ein weiteres Highlight war die freiwillige Segnung am Donnerstagabend, die bei schöner Abenddämmerung im Freien stattfand. Die alljährliche Wasserschlacht war auch dieses Jahr wieder ein toller Abschluss des Lagers, die sicher allen in Erinnerung bleiben wird. Bereits am Samstag machten wir uns wieder auf den Heimweg und blicken nun auf ein erlebnisreiches Konflager zurück.

Cevi-Sommerlager - Erfolgreicher Weltrekordversuch

Zusammen mit Felix und Thea startete der Cevi Neukirch am 13. Juli 2013 den Weltrekordversuch – in 7 Tagen um die Welt mit einer Lokomotive. Kondikteur und Besitzer der Lokomotive, Karl Reiser, verkündete am Bahnhof Homburg (TG) die Zug- und Bahnhofsregeln, prüfte alle Fahrkarten auf ihre Gültigkeit und teilte alle Cevianer in die Wagons ein. Danach ging die Reise los.

Der russische Zöllner Vladimir Grubotschov, der den Zug zuerst nicht über die russische Grenze liess, besuchte den Gottesdienst von Esther Baumgartner am Sonntagabend. Er war so berührt, dass er sich bereit erklärte, sein ergaunertes Vermögen wieder zurückzugeben und in Zukunft ein besserer Mensch zu sein.

Nach einigen Zwischenfällen in China und Australien überraschte die Reisenden in Amerika ein Sturm. Der ganze Zug und der Bahnhof waren verwüstet - die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden.

Kurz vor dem Ziel der Weltreise sabotierte der böse Ulf die Lokomotive, woraufhin die Cevianer ihn aufspürten und fesselten. Es kam heraus, dass Karl bereits vor vielen Jahren einen Weltrekord aufstellen wollte und damals ebenfalls von Ulf sabotiert wurde. Zusammen mit den Indianern wurde beraten, ob Ulf am Marterpfahl gebraten werden soll. Schlussendlich wurde ihm aber verziehen.

In England war die Königin verschwunden. Nach einer grossen Such-Aktion wurde sie schlussendlich gefunden. Sie offerierte uns dafür ein königliches Festmahl.

Am 20. Juli erreichten die Cevianer ihren Ausgangpunkt. Der Weltrekord ist geschafft. Herzlichen Glückwunsch allen Cevianern! 

Jugendplus-Kongress in Wetzlar

Vom 31. Mai bis am 2. Juni fuhren fünf junge Erwachsene aus den Kirchgemeinden Neukirch und Schönholzerswilen nach Deutschland, um am Jugendplus-Kongress teilzunehmen. Während neun Predigten zum Thema „be open“ erfuhren wir, was es heisst offen zu sein. Offen sein für den heiligen Geist, der uns lenkt, auch wenn der Weg nicht unseren Vorstellungen entspricht. Offen sein für die Tatsache, dass Gott uns nicht nur liebt, sondern uns auch wirklich mag. Offen sein damit ein Samen viele Früchte hervorbringen kann,  um hier nur einige Beispiele zu nennen.  Aber nicht nur die Inputs, sondern auch die Anbetungszeiten mit einer fantastischen Band halfen uns wieder Energie zu tanken. Nebst der Seelennahrung für uns selbst durften wir auch viele Ideen für die praktische Umsetzung in der Jugendarbeit mitnehmen. Wie gelingt es uns, den Jugendlichen einen tragfähigen Glauben zu vermitteln, der weit mehr bedeutet, als nur Pflichten zu erfüllen? Diese Frage beschäftigte uns während der achtstündigen Zugfahrt nach Hause. Wir trugen viele Ideen zusammen, diskutierten intensiv miteinander und sind gestärkt und voller Elan für die kommende Zeit. Die Gemeinschaft mit den anderen 3000 Christen und die Gegenwart von Gott waren einfach unglaublich.

Wenn Sie mehr über diesen Kongress erfahren möchten, zögern Sie nicht und fragen Sie bei uns nach. Wir geben die Botschaften gerne weiter.

Und zum Schluss noch ein Satz vom Redner Phil Dooley, der uns alle sehr berührt hat. „Vielleicht bist du das einzige Bild von Jesus, das die Welt um dich herum jemals sehen wird.“

 

Rebecca Arn

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Praise Camp 2012

35 Jugendliche erlebten vom 27. Dez. bis 1. Jan. sechs unvergessliche Tage am Praise Camp im Olma-Areal. 4‘300 junge Menschen ab 13 Jahren reisten für diese Tage aus der ganzen Deutschschweiz nach St.Gallen. Praise Camp steht  nicht nur für viele junge, begeisterte Christen, stimmungsvolle Konzerte oder für Übernachten mit 1‘500 Personen in einer Halle. Zum dritten Mal durften wir am Praise Camp erleben, wie Jugendliche tiefe Erfahrungen mit Gott machen konnten. Immer wieder hörten wir Aussagen wie folgende:


Ich habe zum ersten Mal ...
... das Gefühl gehabt, dass Gott mir ganz nahe ist und zu mir spricht.
... den Mut gehabt, offen über meinen Glauben zu reden.
... laut für andere gebetet und für mich beten lassen.
... gelernt, meine Batterien ganz von Gott auffüllen zu lassen.
... mich entschieden, Jesus in meinem Leben wirken zu lassen.

 

Allein diese kleine Auswahl an Aussagen lassen uns mit grosser Dankbarkeit Gott gegenüber zurückblicken und mit Vorfreude aufs Praise Camp 2014 vorausschauen.


Flavia Hüberli

Information über JUMP / Dank

Liebe Gönner, liebe Gemeindemitglieder

 

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden in den vergangenen 2 ½ Jahren. Dadurch kann JUMP- JUgendarbeit Mit Perspektive – weiterhin viele Jugendliche zu wertorientierten Tätigkeiten motivieren. 

 

Rückblick von Flavia Hüberli, JUMP-Jugendarbeiterin

Im zweiten JUMP-Jahr galt es, die bestehenden Angebote zu pflegen und neue Akzente zu setzen. 

Untenstehend einige Höhepunkte aus dem laufenden Jahr: 

 

  •  Zum Thema „radikale Freundschaften“ erlebten wir zusammen mit jungen Erwachsenen aus der Kirchgemeinde Berg eine von Freundschaft geprägte Schneesportwoche in Adelboden. 
  •  Der Jugendtreff ist mit 50 - 70 Besuchern für die Oberstufenschüler ein noch beliebterer Treffpunkt geworden. Mir ist es dort möglich, Hochs und Tiefs der Jugendlichen nahe mitzuerleben. Die Inputs zu Glaubens- und Lebensthemen werden geschätzt. 
  •  Die Girlslounge mit Lobpreis, Input und Diskussionen begeistert junge Erwachsene und lässt tiefe Glaubensperlen entdecken. 
  •  Simona Rizzuto, erste JUMP-Praktikantin, hat mich im Alltag wunderbar ergänzt und die Roundabout-Tanzgruppe gestartet, die sie auch weiterhin betreut. 
  •  Unsere Jungschar unterstützte ich bei regelmässigen Themenabenden, für‘s Sommerlager, beim Leiterwochenende und beim „Cevi räumt auf“-Projekt. 
  • Die Jugendgottesdienste bereiten mir im neuen Jugendraum noch grössere Freude. Die überschaubare Gruppe, die praktische und jugendgerechte Verkündigung fordert mich im guten Sinne heraus.

 

Von Herzen sind die Jugendlichen und ich selber dankbar für die Vielfalt der entstandenen Angebote. Das Leben und den Glauben gemeinsam mit Freunden zu entdecken ist etwas sehr Kostbares!

 

Unterstützung weiterhin nötig

Im Jahr 2011 wurden von 75 treuen Personen (bzw. Spendenereignissen) CHF 60‘129 einbezahlt. Im laufenden Jahr 2012 sind bisher CHF 34’024 eingegangen. Diese verteilen sich auf 44 Personen bzw. Spendenereignisse. Das Ziel von CHF 60‘000 ist somit noch nicht erreicht. 

 

Für die treue Unterstützung danken wir Ihnen ganz herzlich. Wir freuen uns, wenn Sie die JUMP-Arbeit weiterhin mittragen. Dadurch werden viele junge Menschen aus unseren Dörfern mit geistlichem Inhalt (und „tragenden“ Werten) für die Zukunft gestärkt.

 

Die jährliche Spenden-Bestätigung versenden wir im Februar 2013. Der Förderverein ist steuerbefreit, sodass die Einzahlungen in der Steuererklärung abzugsberechtigt sind.

Förderverein JUMP: 
Urs Baumgartner, Präsident
Flavia hüberli, Jugendarbeiterin 
Thomas Kleger, Kassier

 

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Gelungene Aktion - Cevi räumt auf!

60 Kinder- und Jugendlichen staunten am vergangenen Samstag, was an unseren Strassen und in unseren Wäldern an Abfall alles zu finden ist. In wenigen Stunden schleppen die Kinder mehr als 600kg Abfall her. Nebst 130 Pet-Flaschen, 221 Dosen, 71kg Glas und ca. 1'000 Zigarettenstummel wurden auch die aussergewöhnlichsten Fundgegenstände hergeschleppt: Friteuse, Golfball, Strümpfe, Einkaufskorb, Hausschuhe, Pillen, Rückstrahler, Tontöpfe, Fussball, Spritzkanne, Autoreifen, Videokassetten, DVD's, Drucker, Maionnaise, Porzellan, Türgriff, Bücher und, und, und. Die Liste und Vielfalt der Fundgegenstände hört kaum auf. Am Sonntag wurde das Projekt mit dem Gottesdienst und der gut besuchten Festwirtschaft in der Landi abgerundet. Das Cevi-Team ist überzeugt, dass die beteiligten Kinder- und Jugendlichen im Bezug auf Littering wirkungsvoll sensibilisiert wurden.

Cevi räumt den Abfall weg!

NEUKIRCH AN DER THUR. Bücher, Drucker und ein Gartenhag – wer genau hinschaut, findet in Wäldern und auf Wiesen so allerhand. Der Cevi Neukirch will mit einer Aufräumaktion am Samstag Kinder für das Thema Abfall und Recycling sensibilisieren.

ANDREA KERN

 

«Was im Chalet stört, stört auch auf dem Wanderweg», steht auf einem Plakat, das beim Eingang des Evangelischen Kirchgemeindehauses hängt. Es zeigt zerdrückte Dosen, Kartonteller und Glasflaschen, die auf dem Boden eines gemütlichen Wohnzimmers herumliegen. Der Cevi Neukirch weist damit auf die Aufräumaktion vom kommenden Wochenende hin, die nicht nur, aber auch auf Wanderwegen durchgeführt wird. Jungschärler sowie ihre Kollegen und Geschwister ab der zweiten Klasse sind eingeladen, in und rund um Neukirch an der Thur auf Wegen, Strassen und in Wäldern Abfall zu suchen und einzusammeln.

 

Häufig am Waldrand

«Es ist erstaunlich, was wir beim Rekognoszieren des Gebietes alles an Abfall gefunden haben», sagt Jugendarbeiterin Flavia Hüberli. «Da lagen nebst Dosen und Petflaschen auch Bücher, Videokassetten, ein Gartenhag, ein Schlauch und sogar ein Drucker herum.» Das meiste sei an der Hauptstrasse an Waldrändern zu finden, ergänzt Melanie Burkhalter, Abteilungsleiterin des Cevi Neukirch. Es sei aber nicht so, dass es rund um Neukirch übermässig viel Abfall gebe. Der Hintergrund für die Aktion ist ein anderer: Die Jungschärler sind vorwiegend in der freien Natur. «Wenn wir im Wald sind, sehen wir oft Sachen, die hier nicht hingehören», sagt Melanie Burkhalter.

 

Richtiges Entsorgen lernen

Des Weiteren sollen die Kinder für die Themen Abfall und Recycling sensibilisiert werden. «Gott hat den Menschen Verantwortung über die Erde gegeben. Wir sollen sie bevölkern, aber auch bewahren und sorgfältig mit ihr umgehen», erklärt Flavia Hüberli. Es sei wichtig, dass man früh lernt, wie Abfall richtig entsorgt wird.

In fünf Gruppen sind die Kinder und Jugendlichen mit ihren Leitern den ganzen Samstag unterwegs. Die Zweit- und Drittklässler sammeln in den beiden grossen Wäldern um Neukirch; eine dritte Gruppe sucht den Abfall zwischen Neukirch und Schönenberg, wo sich auch die Ruine Last befindet. Eine weitere Tour führt über Schweizersholz, Halden und Schönenberg der Strasse entlang, und die fünfte Gruppe übernimmt die Hauptstrasse zwischen Buhwil und Schönenberg. «Wenn noch Zeit bleibt, werden wir auch in Kradolf Abfall sammeln», sagt Flavia Hüberli.

Suche nach dem Abfallmännli

Mitnehmen sollen die Kinder ein Velo, einen kleinen Rucksack mit Wurst und Brot zum Grillieren, dem Wetter angepasste Kleidung und eine Leuchtweste, falls vorhanden. Damit das Suchen attraktiver ist, wird es mit einem Spiel verbunden. «Verpackt mit einer Geschichte müssen die Kinder das verlorene Abfallmännli finden.» Nach dem Sammeln gibt es Prämierungen; danach lernen die Teilnehmer, wie sie den Abfall richtig trennen. Die Aktion ist auch Thema beim Gottesdienst am Sonntag und bei der anschliessenden Präsentation des gesammelten Abfalls in der Festwirtschaft auf dem Landi-Platz.

 

Cevi Bangladesh unterstützen

Die Kollekte und der Gewinn der Festwirtschaft wird für den Cevi in Bangladesh verwendet. «Das ist eines der ärmsten Länder, wo es in den Slums kein Abfallsystem und dementsprechend viele Krankheiten gibt», sagt Flavia Hüberli. Auf die Idee gekommen ist der Cevi Neukirch wegen des Stop-Littering-Wettbewerbs des Kantons Thurgau. «Das ist zwar nicht die Hauptmotivation für unser Projekt, aber wenn wir schon teilnehmen, würden wir natürlich gerne gewinnen.»

iMove Abschlussfeier 2011/12

Jugendliche wollen Verantwortung tragen
Jugendliche wollen Verantwortung tragen

27 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren haben am Freitagabend in Weinfelden das „iMove“ Diplom der Evangelischen Landeskirche Thurgau empfangen. In knapp einjähriger Ausbildung haben sie ihre Selbstkompetenz gestärkt und Führungskompetenz erworben.

 

Thomas Alder vom Amt für Gemeindejugendarbeit der Evangelischen Landeskirche Thurgau, betont, dass Jugendliche gern Verantwortung übernehmen: „Vorausgesetzt, wir lassen sie und befähigen sie dazu“, fügt er bei. Deswegen unterstützt die Landeskirche ihre örtlichen Kirchgemeinden und bietet iMove-Kurse für Jugendliche an. „iMove“  heisst „ich bewege mich“ und möchte Jugendliche motivieren, sich in Richtung Verantwortung und Leitung zu bewegen. Kursabsolvent Simon brennt bereits darauf: „Im bevorstehenden Jugendlager werde ich einiges anders machen als im letzten Lager, wo ich mich ohne Führungskenntnis engagiert habe.“

 

Zwei Ziele

27 Jugendliche und neun Kirchgemeinden haben sich auf das Angebot eingelassen, welches zwei Ziele fokussiert: einerseits die Förderung der Jugendlichen, andererseits die Entwicklung der Gemeinde. Deswegen ist die Ausbildung ein gemeinsames Projekt der örtlichen Kirchgemeinden und der Landeskirche. Die Gemeinde bietet das Praxisumfeld, wo die Jugendlichen eingesetzt werden, z.B. Kindergottesdienst, Jungschi, Bibelwoche, Jugendlager, Teenagerclub, Konfirmationsunterricht und -lager oder Jugendtreff. Jede Gemeinde hat sich verpflichtet, die jugendlichen Kursteilnehmenden im Rahmen der Ausbildung fachlich zu begleiten. Die theoretischen Grundlagen vermittelte das Amt für Gemeindejugendarbeit im Kurs, welcher sich an den Bedürfnissen, Begabungen aber auch den individuellen Grenzen der jungen Menschen orientierte.

 

 

Mut zur Kritik belohnt

Serena gesteht, dass sie sich jetzt eher getraut, vor Leute hin zustehen und zu reden. Linda meint: „ich habe viel vom Erfahrungsschatz der beiden Kursleiter profitiert.“ Ein Kursteilnehmer hat spezielle Inputs zur Andachtsgestaltung vermisst. Sein Mut zur Kritik hat sich gelohnt. Spontan klärte Alder das Bedürfnis ab und bot an, dem Wunsch nachzukommen. Die Einladung folgt. 

 

An der Diplomabschlussfeier nahmen auch Pfarrerinnen und Diakone, die persönlichen Coaches der Jugendlichen, teil. Mit Überreichen des Diploms unter Mitwirkung von Kirchenrätin Ruth Pfister wird den 13 jungen Frauen und 14 jungen Männern bescheinigt, dass sie Führungskompetenz erworben haben. Pfister bedankt sich bei den Jugendlichen für ihr Engagement und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen: „Wir in den Kirchgemeinden brauchen euch und euren Move!“

 

Brunhilde Bergmann

 

Der "ungläubige Thomas" als Star

Wenn die Adonia-Chöre unterwegs sind, generiert das eindrückliche Zahlen. Am 21. April war es dann in unserer Kirchgemeinde soweit, und rund 80 Jugendliche zwischen 13 - 20 Jahren führten das Musical Thomas auf. Beeindruckend war auch das grosse Interesse an der erstmaligen Aufführung in Neukirch. Mehr als 400 Besucher strömten in die Turnhalle.

 

Das aktuelle Projekt erzählt das Leben und Wirken von Jesus Christus einmal aus einer etwas anderen Sicht: nämlich aus der des Jüngers Thomas. Er erlebt Zeichen und Wunder, sowie die schockierenden Ereignisse der Exekution von Jesus, welche ihm fast völlig den Glauben rauben. Schliesslich entscheidet er sich zu glauben, wenn er Jesus begegnen und berühren könne. Ein interessanter Blickwinkel, der neues Licht auf die bekannten Geschichten wirft.

Suppenzmittag

Am letzten Sonntag, 26. Februar 2012, fand als Abschluss des Projektes „Liebe in Aktion“ ein Familiengottesdienst mit anschliessendem Suppenzmittag statt. Alle Generationen waren dabei involviert. So schmückte die Sonntagsschule die Kirchenmauer und den gesamten Weg von der Kirche in die Turnhalle, wo dann anschliessend der Suppenzmittag stattfand, mit Papierherzen. Ausserdem durften wir von zwei Sonntagsschülerinnen die Geschichte der Speisung der 5000 hören. Wirklich süss, wie die beiden das vorgetragen haben!
Der Jugend-Godi hat zwei Lieder einstudiert, die dann gemeinsam mit der Gemeinde gesungen wurden. Und nicht zuletzt durften auch die Erwachsenen zu Wort kommen, als Pfarrer Beat Müller Eindrücke der Liebe in Aktion sammelte.

In der Turnhalle herrschte eine super Stimmung bei Suppe und Hot Dog. Alle wurden sehr gastfreundlich vom CEVI-Neukirch bedient. Für die Kleinen gab es sogar eine grosse Spielecke, die ebenfalls durch den CEVI betreut und aufgebaut wurde. Herzlichen Dank!

Die gesamte Kollekte und die Einnahmen des Suppenzmittags wurden für das Projekt „Helfen-mit-Herz“ für ein Zuhause und Bildung für Strassenkinder in St. Petersburg gesammelt. Michael Wolff ist dafür extra aus Deutschland angereist, um uns dieses Projekt mit eindrücklichen Bildern und Worten ans Herz zu legen.
Durch den Gottesdienst wurden wir mit russischer Musik der Folkmusik-Band „Saitenschletzer“ begleitet. Sie waren so gerührt vom Projekt „Helfen-mit-Herz“, dass sie auf ihre Gage zugunsten des Projektes verzichtet haben. Vielen herzlichen Dank! Simona Rizzuto

Schneesportlager

Vom 28. Januar bis 4. Februar fand das Schneesportlager für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene in Adelboden statt. Das Lager fand in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Berg TG statt, für die das Lager bereits langjährige Tradition hat. Aus unserer Gemeinde waren sieben Teilnehmende dabei. Die beiden Gruppen durchmischten sich von Anfang an und beim Skifahren, Snowboarden, Schlitteln, Wandern und Baden wurden viele neue Freundschaften geschlossen. Das Lagerthema "radikale Beziehung zu Gott / Mitchristen / Kirchenfernen" hat uns in der Stillen Zeit am Morgen und bei den Inputs am Abend durch die Woche geführt.

 

Alle Beteiligten sind sich einig: "Es war eine geniale Woche, die unbedingt wiederholt werden muss!"

Erste JUMP-Praktikantin

Seit Anfang 2012 arbeitet Simona Rizzuto 60% als JUMP-Praktikantin bei Flavia Hüberli. Simona ist 18 Jahre alt, Kauffrau und in Wuppenau wohnhaft. In unserer Kirchgemeinde hat sie bereits in zwei Konf-Camps mitgeleitet und auch der Jugend-Treff und die Dankstell sind ihr vertraut. Ihre Kreativität und Ideenvielfalt wird bestimmt einen positiven Einfluss auf unsere Jugendarbeit haben.

 

Simona, wie bist du zu dieser 6-monatigen Praktikumsstelle gekommen?

Wie ich gehört habe fragen sich einige: "Ja, wo ist denn diese Praktikumsstelle ausgeschrieben gewesen?" Nach meiner Lehrzeit war ich im Ausland und hoffte mir im Klaren zu werden, wie es danach beruflich weitergehen soll. Ich besuchte in Paris einige Male die Hillsong Church. Ich wollte unbedingt auch wieder mehr in der Gemeinde tätig werden und deshalb dachte ich: "Komm Simona, jetzt schreibst du doch einmal der Flavia und fragst sie, ob du wieder einmal im Jugendtreff mithelfen kannst". Fast noch im selben Moment kam mir die Idee mit dem Praktikum.

 

Was motiviert dich, mit den Jugendlichen zusammenzuarbeiten?

Schon in den Konf-Camps merkte ich, dass es mir einfach riesig Spass macht, mit Jugendlichen zusammenzuarbeiten. Es stellte sich heraus, dass die Jugendlichen anscheinen auch mich nicht so abstossend finden. Ich kann ihnen ein wenig von meinen Wegen und Erfahrungen mitgeben und sie zeigen mir mit ihrer manchmal direkten Art, dass man die Dinge im Leben doch noch etwas "easyer" nehmen sollte. Meine grösste Mativation dabei ist jedoch Gott.

 

Was gefällt dir an der Kirchgemeinde Neukirch?

Mir gefallen die Leute hier. Gleich in der ersten Woche meines JUMP-Praktikums fand das Mitarbeiterfest der Kirchgemeinde statt. Ich durfte mich kurz vorstellen. Am Sonntag darauf, beim Kirchen-Kafi, kamen so viele nette Leute auf mich zu und begrüssten mich mit Namen und Komplimenten zur Wahl meines Praktikums. Solch nette Leute sind einfach die Basis einer jeden Gemeinde und Neukirch meiner Meinung nach ein super Beispiel.

 

Hast du einen Lieblingsvers aus der Bibel?

Ja, den habe ich. Eigentlich ist es mehr ein Abschnitt. Und da ich wahrscheinlich schon die Mindestanzahl Zeichen für mein Interview überschritten habe, schreibe ich Euch einfach diesen Abschnitt auf und gebe Euch als Aufgabe ihn zu lesen, wenn ihr mögt. Jesaja 41,10-13.

 

Interview im Neukircherblatt Februar 2012.